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Das Ziel ist, der heutigen Billig-Gesellschaft eine bessere Lösung anzubieten:

Die längere Nutzung von Dingen, die zum Wegwerfen zu schade sind. Es geht um Nachhaltigkeit, Einsparung von Ressourcen, Umweltschutz und gemeinschaftliches Handeln. Auch dann, wenn die Reparatur in einigen Fällen mehr kostet als die Neuanschaffung. Aber gerade darum geht es: Neu kaufen ist vielleicht manchmal billiger, aber im Sinne der Umwelt nicht unbedingt schlauer.

Wir haben es uns auf unsere Fahne geschrieben, zur Reduzierung des Müllbergs beitragen zu wollen. Das ist sehr notwendig, findet Meinolf Finke, Mitinitiator des Repair - Cafés. „In Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider steckt das Reparieren vielen Menschen nicht mehr im Blut. Mit dem Repair - Café Castrop-Rauxel wollen wir das ändern.“

Das Repair - Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder miteinander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Meinolf Finke: „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn einen Radiowecker, das Lieblingsspielzeug des Enkels oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.“

Günter Richter, ebenfalls Mitbegründer des Repair - Cafés, weist ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO -Ausstoßes beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair - Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spaß macht und oft ganz einfach ist.“

 

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